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Interview mit DeinRoXas
28.500 Abonnenten auf Youtube
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18.10.2019 - 16:39 Uhr   Pweet Team

Interview mit DeinRoXas

28.500 Abonnenten auf Youtube



Wir freuen uns Euch heute ein neues Interview präsentieren zu können. DeinRoXas hat sich viel Zeit genommen und es ist ein toller Austausch entstanden. Hier erfahrt Ihr alles über seine über 28.000 Youtube Abonnenten und sein Einstieg in die Twitch-Szene:

Pweet: Hallo RoXas! Vielen Dank, dass Du am Interview von Pweet teilnehmen möchtest. Stell Dich doch mal den vielen Lesern vor, wer Du bist und was Du in der Gaming Welt so treibst.

DeinRoXas: Sei gegrüßt Stefan! Und damit ist auch die obligatorische Einleitung geschaffen, wie ich meine Zuschauer auf Twitch oder Youtube begrüße. Im Internet kursiere ich unter dem Spitznamen RoXas rum, entschied mich aber nach einigen Namenswechseln für ”DeinRoXas”, da ich neben meinen Zelda Theorien, auch sehr viele Tutorials, Glitches, Gewinnspiele und Hilfestellungen liefer, weswegen mein Motto auch lautet: ”DeinRoXas, dein Spaß, deine Unterhaltung”. Neben dem Youtube Kanal, welcher sich auf Nintendo Content fokussiert, jedoch auch durch Promotions variiert, betreibe ich einen Twitch Kanal, welcher den gleichen Namen trägt & darauf ausgelegt ist, dass ich die Spiele ”kopfüber” zocke. So ist dort im Overlay eine Webcam eingeblendet, welche meinen umgedrehten Monitor zeigt & so kann jeder daran teilhaben, wie ich kopfüber am spielen bin. Die Livestreams sind für mich die beste Anlaufbasis, um den engeren Kontakt zu meinen Abonnenten und Zuschauern zu pflegen, denn diese Leute, jeder einzelne von ihnen, macht mich und mein Hobby aus.

Neben diesen ganzen Internetaktivitäten bin ich noch als Psychologie Student zurzeit tätig, stehe kommendes Jahr vor meiner Bachelorarbeit und versuche stets mit guter Laune durch das Leben zu streifen.


Pweet: Das ist ein klares Konzept, bei dem allerdings das Kopfüber Streamen heraussticht. Wie kam es zu dieser Idee und ist dies nicht dauerhaft anstrengend?

DeinRoXas: Ich spiele meine Games gerne mit Challenges, da das normale Zocken in den Streams nichts spektakuläres mehr für die Zuschauer darstellt. Da gab es beispielsweise in Zelda BOTW die Herausforderung, die ich ”Blutmond Challenge” genannt hatte & die Grundregel bestand darin, dass ich alle Waffen, Schilde, Bögen abwerfen muss, sobald ein Blutmond erscheint. Aber auch 3 Herzen Runs mit Einschränkungen, wie ohne Heilung, ohne Rüstungen waren bereits abgehakt, also musste ich eine noch größere Herausforderung finden. So kam mir dann durch Mario Maker 2 - da dort auch Level über Kopf sind - die Idee, dass ich dieses Konzept einfach mal auf meine Streams anwende und mir die Spiele noch einmal schwieriger gestalte. Momentan versuche ich mich kopfüber an BOTW, als auch an Zelda - Links Awakening im Helden Modus & bisher läuft es echt prima! Auf die Frage, ob es nicht anstrengend sei: ”Ja, das ist es, aber es macht total Spaß, weil jedes Spiel so einen neuen Reiz bekommt, egal ob man es vorher schon x-Mal durchgezockt hat”

Pweet: Auf Youtube hast Du ja sensationelle 28.500 Abonnenten. Erzähl uns doch mal, wie Du diesen Erfolg geschafft hast. Hast Du erst mit LetsPlays angefangen und bist dann auch zum Livestream übergegangen?

DeinRoXas auf YoutubeDeinRoXas: Im Grunde genommen bin ich schon ein Urgestein und war vor 8 Jahren auf Youtube mit Lets Plays unterwegs, hörte jedoch auf und löschte den alten Kanal. Vor einigen Jahren habe ich dann wieder angefangen, zunächst mit Lets Plays aber die Szene hatte sich seitdem vollkommen geändert, so auch Youtube. Mittlerweile war ein Zeitpunkt gekommen, an dem es Lets Plays wie Sand am Meer gab und ich auch nur schleppend vorankam, teilweise auch nur, weil mich alte Abonnenten wiedergefunden und wieder unterstützt haben. Irgendwann wurde mir klar, dass Lets Plays alleine keinen Sinn mehr machen, da mittlerweile das ganze auch durch Livestreams auf Twitch nach & nach abgelöst wurde. Also wurde es Zeit umzudenken & überlegte mir neben einem Konzept, welche Nische im deutschen Bereich noch nicht ganz so belagert wird, mir selbst aber noch Spaß & Freude bereitet. So kam ich dann zu den Theorien, wobei die ersten auch eine Weile gebraucht haben, bis sie wirklich mal etwas wie ”Erfolg” zeigten. Zeitgleich bewarb ich mich bei einem deutschen Youtube Netzwerk, da ich vorher die ganze Zeit bei einem englischen war & man dort eher nur existent war, aber keinerlei Draht zu dem Team dahinter hatte.

Glücklicherweise wurde ich von meinem neuen deutschen Netzwerk, JoinTheAllyance” aufgenommen & nun kam auch das, was man als ”Erfolg” bezeichnen kann. Zunächst gingen wir die Metadaten bei mir durch, haben Tags, Beschreibungen, Titel angepasst & auch einen Crash-Kurs im Punkto Thumbnails gestartet. In diesem Kurs lernte ich auch den deutschen Youtuber ”GermanSnake” kennen, freundeten uns an & trafen uns auch auf der Gamescom 2019. Jedenfalls merkte ich, dass durch die neuen Tags, die neue Beschreibung, Titel & Thumbnails, als auch meine neue Nische auf Youtube - Theorien zu Zelda zu erstellen - wirklich ihr Potenzial entfaltet haben. So hatte ich zur Gamescom 2018 noch unter 10.000 Abonnenten und 2019 waren es bereits über 25.000. Für einige mag es ein großes Wachstum sein, für andere weniger. Für mich war die Umstellung meines Denkens, dass Lets Plays heutzutage einfach nicht mehr das Wahre sind, wirklich die beste Entscheidung. Und da ich die Lets Plays nicht mehr auf Youtube hochgeladen hatte, ging auch ich mit der Zeit & wechselte auf Twitch, um eben das Hobby - mit der Community zu interagieren und das Spiel zu kommentieren - weiterhin auszuüben. Persönlich muss ich sogar zugeben, dass ich mir normale Lets Plays kaum noch vorstellen kann, da ich in meinen Streams fast ausschließlich mit den Zuschauern spreche und mir diese Interaktion in normalen Lets Plays fehlen würde.


Pweet: Du schwenkst also um auf Livestreams auf Twitch. Welchen Weg willst Du dort beschreiten, hast Du hierbei Dir ein eigenes Muster entwickelt?

DeinRoXas:
Auf Twitch begann ich erst deswegen mit den Livestreams, weil mir Freunde dazu geraten haben. Vorher hatte ich Youtube Gaming ausprobiert, war davon auch überzeugt aber merkte doch schnell, dass Twitch einiges mehr an Features bietet. Außerdem wollte ich meinen Kanal nicht mit etlichen Livestreams bombardieren und damit die Videos, die wirklich viel Zeit in Anspruch nehmen, vom Antlitz verschwinden lassen. Durch die Trennung von Twitch & Youtube kann ich immer noch gewährleisten dem Lets Playen nachzukommen, gleichzeitig aber den überblick auf meinem Kanal zu bewahren. Ansonsten hatte ich den ganz normalen Weg auf Twitch probiert: erstes Ziel bestand darin Affiliate zu werden, klappte auch auf Anhieb. Danach versuchte ich die Partnerschaft zu bekommen, habe auch von den Analytics her alles erreicht, wurde jedoch immer wieder abgelehnt. Mittlerweile versuche ich es nicht mehr und ich gebe zu, dass die Absage vielleicht sogar etwas Gutes beinhaltet, denn so konzentriere ich mich wieder darauf, dass ich einfach nur streame, Spaß habe, Leute unterhalte und weniger die Zahlen im Auge habe. Denn zugegeben, die hatte ich sehr im Auge, als ich versuchte die Partnerschaft zu bekommen. Nun denke ich mir ”Sie kommt, wenn sie kommt, oder auch nicht. Hauptsache ich habe Spaß mit meiner Community”. Und ich denke, dass dies auch weiterhin mein Weg auf Twitch bleiben wird.


Pweet: Du studierst Psychologie. Gaming ist sicher auch dort ein großer Bereich inzwischen geworden. Wie siehst Du das, in wiefern ist Gaming förderlich als auch gefährlich?

DeinRoXas: Das lässt sich so pauschal echt gar nicht beantworten, ohne dass man da unzählige Studien einbezieht & selbst dann ist es noch fraglich, ob das Ergebnis dahinter empirisch brauchbar ist. Gaming fördert definitiv das Denkvermögen, sei es im strategischen Aspekt oder im räumlichen Denken, wie man es durch Minecraft kennt. Gefährlich kann es in dem Sinne werden, wenn die investierte Zeit dein Leben beherrscht oder negativ beeinflusst. Ansonsten gibt es natürlich noch den Streitpunkt, dass Spiele aggressiv machen, wodurch Amokläufer hervorgehen etc. aber auch da spalten sich die Meinungen. Persönlich denke ich nicht, dass Spiele direkt aggressiv machen bzw. Amokläufer hervorbringen, denn für solche Taten müssen schon schwerwiegende Erlebnisse im Leben vorgekommen sein, damit sich jemand zu solch einer Tat entschließt. Mobbing im Allgemeinen wäre hierbei vermutlich ein wichtiger Punkt aber wie schon gesagt, es ist wirklich schwer eine Antwort darauf zu finden, was nun wirklich förderlich und was gefährlich sein könnte, dies variiert meiner Ansicht nach von Person zu Person.

Pweet: Das wird sicherlich noch ein intensiver Bereich in der Psychologie in den kommenden Jahren bleiben. Kommen wir zu Pweet. Du hast Pweet entdeckt, was sind Deine Eindrücke?

DeinRoXas: Pweet habe ich das erste Mal durch einen Retweet auf Twitter entdeckt und es sah vom ersten Moment an direkt interessant aus, weswegen ich dann auch direkt mal die Seite besucht und durchstöbert habe. Neben einem vielfältigen, übersichtlichen Streamteam, findet man auch wunderbar die Streamzeiten, darüber hinaus Interviews und wirklich interessante Artikel. Die Seite selbst ist überaus simpel aber auch inhaltsvoll bestens umgesetzt & wie es bereits im Twitter Account steht: Es ist echt eine Anlaufstelle für jeden! Meiner Meinung nach hat Pweet noch viel mehr Aufmerksamkeit verdient & man merkt von der ersten Minute an, dass es sich hierbei um eine fantastische Vernetzung verschiedener Leute handelt, die sich einander helfen und ihr Hobby bestens ausleben. Pweet kann ich so ziemlich jedem Gamer, Streamer/Youtuber ans Herz legen, der einfach rundum informiert werden möchte und auch mal nach Leuten mit gleichen Interessen sucht, sei es für Kooperationen oder einfach zum privaten gemeinsamen zocken.

Pweet: Mit Deiner Erfahrung als erfolgreicher LetsPlayer und nun auch Livestreamer. Welche Tipps kannst Du Neueinsteigern auf den Weg geben als auch Leuten, die gerne erfolgreicher wären aber gefühlt keinen Schritt vorankommen?

DeinRoXas: Weiter oben hatte ich ja bereits erwähnt gehabt, dass ich glaube: ”Lets Playen alleine, bringt einfach nichts, wenn man so etwas wie Erfolg haben möchte.” Die Realität sieht einfach wie folgt aus, dass es Lets Plays wie Sand am Meer gibt und die Möglichkeiten heutzutage, um eine Aufnahme zu machen, sehr viel leichter sind, als es vor 8 Jahren noch zu Beginn der Szene der Fall war. Dort war es noch etwas kniffliger und das Angebot etwas übersichtlicher. Wenn heute z.B. jemand - weil er einfach wirklich Spaß daran hat aber gleichzeitig Erfolg haben möchte - ein Zelda Let's Play startet, dann muss folgendes bedacht werden: 1.) Die ”Konkurrenz” ist groß, es gibt etliche Leute die Zelda spielen 2.) Werde ich überhaupt bei der Suche auf Youtube direkt angezeigt und sind die Leute bereit überhaupt Videos zu schauen, die erst auf der 4. Seiten auf Youtube erscheinen? 3.) Wird mein Kanal, werden meine Videos irgendwo als Empfehlung in der rechten Spalte angezeigt? Es gibt noch viele weitere Punkte aber das Hauptproblem besteht einfach in der Vielfalt des Angebots. Es gibt Lets Plays wie Sand am Meer. Dies wurde mir leider auch bewusst und ich bin mir zu 100% sicher, dass wenn ich weiterhin nur Lets Plays gemacht hätte, dann wäre ich heute noch unter 10.000 Abonnenten. Daher ist mein Rat: Finde etwas, was dich speziell macht, was deine Videos von den anderen abgrenzt aber dir selbst noch Spaß macht - denn der Spaß an diesem Hobby ist das Wichtigste! Das sollte man niemals aus den Augen verlieren, denn wenn du ohne Spaß an die Sache heran gehst, dann ist jeglicher Erfolg vollkommen bedeutungslos und das merken die Zuschauer ebenfalls.

DeinRoXas Letsplay

Dazu muss ich aber auch sagen, dass ”Glück” eine Menge damit zu tun hat. Glück ist wirklich verdammt wichtig & da hatte ich auch einiges. Ein Beispiel wäre eine Zelda Theorie. Zunächst liefen die echt schleppend, wurden angeschaut, hatten ihre soliden 500 Aufrufe, knapp 1000, nichts sonderlich extremes. Aber ein Video - ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht warum - explodierte förmlich. Es rieselte an Kommentaren und da fing ich auch mal an nachzufragen, woher die ganzen Leute kommen. Die Antwort war: Das Video wurde bei einem bekannten deutschen Youtuber rechts angezeigt & so kamen sie auf den Kanal. Und das hatte wirklich mit Glück zu tun ,es ist kaum etwas, was man wirklich beeinflussen kann. Eine Sache die man aber beeinflussen kann und absolut nicht missachten sollte, das sind die Thumbnails. Sie sind der erste Hingucker und wenn das einem schon nicht zusagt, dann hat das Video, egal wie gut es ist, keine Chance, da es nie angesehen wurde. Deswegen nochmal kompakt: 1.) Finde neben dem Lets Playen eine Nische auf Youtube, die dir Spaß macht, die interessant für Zuschauer ist und nicht ganz so überrannt wird, wie das Lets Playen. 2.) Thumbnails sind das A&O. Es bringt nichts ein Lets Play hochzuladen mit immer dem gleichen Bild & einfach nur einer veränderten Zahl. Stecke lieber mal wirklich viele überlegungen, Zeit in das ganze, arbeite mit Komplementärfarben usw. 3.) Eine gute Portion Glück oder verknüpfe dich mit neuen Youtubern! Denn so lernst du ihre Community kennen und sie deine. Mit viel Glück schließen auch diese beiden sich zusammen! 4.) Man darf nicht aufgeben, denn von nichts kommt bekanntlich auch nichts. Demotivierend kann es werden, wenn man immer und immer wieder Zeit investiert aber auf der gleichen Stelle tritt. Nun heißt es umdenken, eine Nische finden und dann Gas geben!


Pweet: Das waren ausführliche und eindrucksvolle Einblicke in das, was Du im Gaming Bereich machst und wie Du darüber denkst. Vielen Dank für das tolle Interview. Was möchtest Du gerne zum Schluß den Lesern von Pweet noch gerne mitteilen?

DeinRoXas: Ich kann den Lesern auf jeden Fall mitteilen, dass hinter dem Pweet Team echt super sympathische Leute stecken! Und dazu mag ich euch Leser einfach mal noch etwas wichtiges auf dem Weg geben: ”Im Internet verliert sich manchmal der Wert. Ihr seid Streamer oder YouTuber, seht bei euren Vorbildern tausende von Klicks, bei euch jedoch nur 10? Dann seid nicht demotiviert, denn auch eure Vorbilder fingen klein an und stellt euch mal vor, dass 10 Zuschauer auch 10 reale Menschen sind. Du stehst auf der Bühne und 10 Leute sitzen im Publikum, nehmen sich Zeit nur für dich! Jeder Zuschauer zählt, jeder ist wichtig, deswegen sollst du auch bei kleineren Zahlen stets motiviert ans Werk gehen!


Links:
DeinRoXas auf Pweet
Webseite von DeinRoXas
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